Gesundheit – damit beschäftige ich mich seit 15 Jahren.

Welche Belastungen können durch negative Einflüsse am Arbeitsplatz entstehen oder werden begünstigt? Wie kann man Belastungssignale erkennen und positiv beeinflussen? Wie bekommt man dabei die Interessen der Vorgesetzten (im Sinne der Unternehmensziele) in Einklang mit den Bedürfnissen der Belegschaft?

In diesem Spannungsfeld bin ich wie viele andere Angestellte groß geworden. Mein Tagesablauf gestaltete sich häufig sehr unregelmäßig. Zunächst als Diätassistentin zwischen Patienten, Pflegedienst und Großküchenorganisation, später als Qualitätsmanagerin der Gemeinschaftsverpflegung zerrten täglich verschiedenste Interessen an meiner Arbeitskraft und Belastbarkeit. Ich möchte nicht meckern: die Erfahrungen und Erkenntnisse während dieser Zeit waren spannend und lehrreich – aber die Belastung auf Dauer zu viel. Das fühlte ich deutlich. Da musste sich etwas ändern.

Da musste ICH etwas ändern, denn mir war klar: Wenn es mir gut geht, kann ich besser mit Anforderungen und Belastungen umgehen. Wenn ich mich wohler fühle, habe ich mehr Schwung und kann mit dieser Energie mehr erreichen. Anders formuliert: Mitarbeiter leiden unter Überforderung und Unterforderung. Gleiches gilt für den dauerhaften Einsatz in ungeliebten Positionen mit undankbaren Aufgaben ohne Anerkennung. Der Arbeitsbereich als soziales System fordert die Belegschaft zudem. Auch räumliche Faktoren spielen eine Rolle. Insgesamt nennt man das wohl üblicherweise „Arbeitsklima“. Ich finde den Begriff ungünstig, denn das „Klima“ können wir kaum beeinflussen. Und genau das gilt hier nun gar nicht.

Die Meisten wissen heute, dass gesundheitsbedingte Fehlzeiten häufig mit diesem Arbeitsklima zusammenhängen, dass Wohlbefinden zur Leistungssteigerung beiträgt und die Arbeitsfähigkeit erhöht. Für Viele ist es aber noch nicht selbstverständlich, dass man das Wohlbefinden der Menschen am Arbeitsplatz gezielt durch den Einsatz gesundheitsförderlicher Maßnahmen positiv beeinflussen kann. Aber man kann es – mithilfe des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, dem ich mich fortan widmete, weil es mich einfach nicht mehr losließ.

Als schließlich ein umfassender Lehrgang am IST-Studieninstitut in Düsseldorf angeboten wurde, schrieb ich mich ein und lernte das theoretische Grundlagenwissen systematisch und nachhaltig und machte anschließend einen Abschluss zur Betrieblichen Gesundheitsmanagerin vor der IHK in Düsseldorf. Seitdem teile ich das erworbene Wissen als selbständige Beraterin für Unternehmen, Organisationen und Vereine und berate dabei vor allem Geschäftsführung, Führungskräfte und Mitarbeiter.

  • Wie sich meine Beratung inhaltlich ausgestaltet und wie eine konkrete Anforderungslage vor Ort dabei berücksichtigt werden kann, möchte ich Ihnen gerne hier näherbringen.